Hochsensibilität Therapie Flensburg – Praxis Consensus


Hochsensibilität - wenn Reize zur Überforderung werden 

Hypnotherapie für hochsensible Menschen im Raum Schleswig-Flensburg
 

 

Wenn Sie sich oft überreizt fühlen, nach sozialen Kontakten erschöpft sind oder sich fragen, warum Sie scheinbar mehr wahrnehmen als andere - dann sind Sie damit nicht allein.

 

Hochsensible Menschen nehmen Reize, Stimmungen und innere Prozesse intensiver wahr. Das ist keine Fehler, sondern ein Wesensmerkmal. Und doch fühlen sich viele Hochsensible fremd in dieser lauten, schnellen Welt.

 

Vielleicht kennen Sie Gedanken wie: „Ich bin irgendwie anders." „Menschenmengen erschöpfen mich völlig." „Ich funktioniere nicht wie die meisten."

 

Das Gefühl, „falsch" zu sein, kann tief verunsichern. Dabei ist Hochsensibilität keine Störung - sondern eine besondere Veranlagung, die einen besonderen Umgang braucht.

 

 

 

Hochsensibilität - wissenschaftlich auch als "Sensory Processing Sensitivity" bezeichnet - beschreibt eine tiefere Verarbeitung von Reizen auf neurologischer Ebene. Das bedeutet: Das Nervensystem hochsensibler Menschen filtert weniger, verarbeitet mehr und reagiert intensiver - auf äußere Reize wie Lärm, Licht oder soziale Situationen, aber auch auf innere Prozesse wie Gefühle, Gedanken und Körperempfindungen.

 

Das ist keine Fehlfunktion. Es ist eine andere Art, die Welt zu erleben - mit Vorteilen wie Empathie, Tiefgründigkeit und Kreativität, aber auch mit einer höheren Anfälligkeit für Überforderung, Erschöpfung und innere Anspannung.

 

Viele hochsensible Menschen berichten:

  • Ich ziehe mich oft zurück, weil alles zu viel ist
     
  • Ich fühle mich „anders" oder nicht wirklich verstanden
     
  • Ich reagiere stark auf Kritik oder emotionale Spannungen
     
  • Ich bin erschöpft, obwohl ich „nichts gemacht" habe
     
  • Ich denke sehr viel nach - oft über mich selbst
     
  • Ich brauche deutlich mehr Erholung als andere
     

 


Was Hochsensibilität wirklich bedeutet


Hochsensibilität & Nervensystem - der Zusammenhang

 

Was viele nicht wissen: Hochsensibilität ist untrennbar mit dem autonomen Nervensystem verbunden. Ein hochsensibles Nervensystem ist von Natur aus feiner eingestellt - es registriert mehr, verarbeitet tiefer und braucht mehr Zeit zur Regeneration.

 

Das Problem entsteht, wenn dieses Nervensystem dauerhaft überfordert wird - durch zu viele Reize, zu wenig Rückzug, sozialen Druck oder den ständigen Versuch, „normal" zu funktionieren. Das Nervensystem gerät in einen chronischen Aktivierungszustand: immer unter Strom, nie wirklich zur Ruhe.

 

Dazu kommen häufig tieferliegende Muster: innere Schutzstrategien, die sich über Jahre entwickelt haben, um mit der Überforderung umzugehen - Rückzug, Überanpassung, emotionale Taubheit oder ständige Selbstkritik.

 

Foto von Horst Gedecksnis Entwickler der NSHT

 

Genau hier setzt meine Arbeit an - nicht nur auf der Symptomebene, sondern dort, wo diese Muster wirklich sitzen: im Nervensystem und im Erleben.

 

 

 

Ständige Anpassung, fehlende Rückzugsmöglichkeiten oder das Gefühl, nicht richtig zu sein, können emotional erschöpfen. Viele Hochsensible kämpfen mit Selbstzweifeln, einem geringen Selbstwertgefühl oder innerer Zerrissenheit.

 

Typische Belastungen hochsensibler Menschen:

  • Reizüberflutung durch Geräusche, Licht oder soziale Interaktionen
     
  • Emotionale Erschöpfung nach Gesprächen oder Stresssituationen
     
  • Schwierigkeiten mit Abgrenzung und einem klaren Nein
     
  • Selbstzweifel und das Gefühl, „zu viel" zu sein
     
  • Anpassungsdruck im privaten wie beruflichen Alltag
     
  • Innerer Kampf zwischen dem Wunsch nach Rückzug und dem nach Zugehörigkeit
     

Dabei steckt in Ihrer Sensibilität ein großes Potenzial - wenn Sie lernen, damit umzugehen, sich abzugrenzen und sich selbst zu verstehen.
 

 

 


Reizüberflutung, Erschöpfung, Selbstzweifel

 

 

„Es braucht Mut, in einer lauten Welt leise zu sein. Hochsensible Menschen tragen eine besondere Gabe in sich: Sie spüren, wo andere übersehen. Sie 
fühlen, wo andere schweigen."

 

- Horst Gedecksnis -

 

Wie ich bei Hochsensibilität arbeite

In meiner Praxis arbeite ich mit Hypnotherapie und - bei tieferliegenden Mustern - mit der NeuroSomatischen Hypnotherapie nach Gedecksnis (NSHT).

Warum NSHT besonders gut zu Hochsensibilität passt:

Hochsensible Menschen haben ein Nervensystem, das tiefer verarbeitet und intensiver reagiert. 

Klassische Gesprächstherapie arbeitet primär über Sprache und Kognition - und erreicht damit die Ebene, auf der Überforderungsmuster bei Hochsensiblen wirklich gespeichert sind, oft nur begrenzt.

NSHT arbeitet direkt auf drei Ebenen gleichzeitig: im hypnotischen Trancezustand, auf der Ebene des autonomen Nervensystems und mit inneren Anteilen - also genau dort, wo hochsensible Schutzmuster entstehen und wo sie sich verändern lassen.
 

Mehr über die:

NeuroSomatische Hypnotherapie (NSHT) →
 

Mehr über Hypnotherapie →

 

Was in meiner Arbeit mit hochsensiblen Menschen im Vordergrund steht:

  • Das Nervensystem regulieren - aus dem Dauerstress-Modus herausfinden
     
  • Alte Überforderungsmuster und innere Schutzmechanismen lösen
     
  • Gesunde Grenzen von innen heraus entwickeln - nicht als Technik, sondern als Erleben
     
  • Die eigene Sensibilität neu bewerten - als Stärke statt als Last
     
  • Innere Stabilität aufbauen, die auch in herausfordernden Situationen trägt
     

Gerade hochsensible Menschen profitieren von der sanften, unaufdringlichen Herangehensweise der Hypnotherapie - der Trancezustand bietet genau die innere Ruhe und den geschützten Raum, den hochsensible Menschen oft im Alltag vermissen.

 

Oft hören hochsensible Menschen, sie seien „zu empfindlich" oder müssten sich „einfach abhärten". Doch das Gegenteil hilft: sich selbst verstehen lernen, gesunde Grenzen setzen und innere Stabilität entwickeln - nicht trotz der Sensibilität, sondern mit ihr.

 

Hypnotherapie und NSHT können genau dort ansetzen: sanft, tiefgehend und nachhaltig.

 

 


Hochsensibilität ist eine Gabe - wenn sie Raum bekommt


Häufige Fragen zu Hochsensibilität
 

Ist Hochsensibilität eine psychische Störung? 

Nein. Hochsensibilität ist keine Diagnose und keine Störung, sondern ein Persönlichkeitsmerkmal - wissenschaftlich als "Sensory Processing Sensitivity" beschrieben. Sie tritt bei etwa 15–20% der Menschen auf. Dass sie belastend werden kann, liegt nicht an der Sensibilität selbst, sondern oft an einem Umfeld, das darauf nicht eingestellt ist.

Kann Hypnotherapie Hochsensibilität „heilen"? 

Nein - und das ist auch nicht das Ziel. Hochsensibilität ist kein Problem, das geheilt werden muss. Was sich verändern lässt: die Belastung durch Reizüberflutung, die inneren Schutzmuster, die Erschöpfung und das Selbstbild. Das Ziel ist nicht weniger Sensibilität, sondern mehr innere Stabilität im Umgang damit.

Warum ist NSHT besonders geeignet für hochsensible Menschen? 

Weil NSHT direkt auf der Ebene des Nervensystems arbeitet - dort, wo Hochsensibilität neurologisch verankert ist. Der hypnotische Trancezustand bietet hochsensiblen Menschen zudem einen sicheren, reizarmen inneren Raum, in dem tiefgreifende Veränderung möglich wird.

Was ist der Unterschied zwischen Hochsensibilität und Angststörung?

Hochsensibilität und Angst können sich überschneiden, sind aber nicht dasselbe. Hochsensibilität ist ein neurologisches Merkmal - eine tiefere Reizverarbeitung. Angststörungen entstehen durch erlernte Alarmmuster im Nervensystem. Hochsensible Menschen haben ein höheres Risiko, Angst zu entwickeln, weil ihr Nervensystem intensiver auf Belastungen reagiert. In der Praxis Consensus wird genau hingeschaut, was im Vordergrund steht.

 

 

 


Ein erster Schritt zurück zu sich selbst

 

Wenn Sie möchten, lade ich Sie herzlich zu einem ersten Gespräch in meine Praxis ein. Dabei geht es um Ihre Fragen, den möglichen Ablauf, und natürlich darum, ob Sie sich bei mir gut aufgehoben fühlen.

 

Denn Hochsensibilität braucht Raum, Feingefühl und Vertrauen.

 

Praxis Consensus Logo

Horst Gedecksnis
Heilpraktiker für Psychotherapie (staatlich verliehen in Deutschland durch den Landrat des Kreis Schleswig-Flensburg, Fachdienst Gesundheit 

Süderfeld 9a
24988 Oeversee (bei Flensburg, Kreis Schleswig-Flensburg)
Telefon: 04602 - 9672024
Mobil: 0171 - 917 86 85

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