Schwerpunkte meiner Arbeit
Psychische Belastungen sind so individuell wie die Menschen, die sie erleben. Gleichzeitig gibt es Themen, die besonders häufig auftreten - und bei denen Erfahrung, fachliche Klarheit und eine ruhige, professionelle Begleitung besonders wichtig sind.
Auf diese Bereiche habe ich mich spezialisiert. Die folgenden Schwerpunkte geben Ihnen eine erste Orientierung darüber, wobei ich Sie therapeutisch unterstützen kann.

Ängste & Panikstörungen
Wenn Angst beginnt, Entscheidungen zu beeinflussen, Situationen zu vermeiden oder den Körper zu kontrollieren, wird das Leben zunehmend enger. Ich arbeite hier mit klarer Struktur, diagnostischer Einordnung und individuell angepasster Hypnotherapie, um unbewusste Angstprogramme behutsam zu verändern.

Burnout
Wenn Dauerstress, Überforderung und innere Leere zusammenkommen, verliert der Mensch den Zugang zu seinen inneren Ressourcen.
Hypnotherapie kann hier helfen, das Nervensystem zu stabilisieren, innere Erholungsräume zu öffnen und neue Orientierung zu ermöglichen.

Phobien
Phobien folgen einer inneren Logik, die sich dem bewussten Verstehen oft entzieht. Hypnotherapie ermöglicht einen gezielten Zugang zu den unbewussten Auslösern und Reaktionsmustern, ohne den Klienten zu überfordern oder unter Druck zu setzen.

Depressionen
(leicht bis mittelgradig)
Anhaltende Niedergeschlagenheit, innere Leere oder Antriebslosigkeit sind ernst zu nehmende Signale. Als Heilpraktiker für Psychotherapie bin ich berechtigt, depressive Störungen zu diagnostizieren und therapeutisch zu begleiten. Die Arbeit erfolgt verantwortungsvoll, stabilisierend und ohne falsche Versprechen.

Trauma
Traumabehandlung mit Ego-State-Therapie und Körperwissen
Belastende Erfahrungen hinterlassen oft Spuren, die nicht nur im Denken, sondern auch im Körper und im emotionalen Erleben gespeichert sind.
Traumatische Prägungen zeigen sich häufig indirekt - etwa durch Ängste, innere Spannungen, Erschöpfung, Beziehungsprobleme oder das Gefühl, „nicht ganz bei sich zu sein“.
In meiner Arbeit verbinde ich Hypnotherapie mit Elementen der Ego-State-Therapie sowie einem feinen Verständnis für körperliche Stress- und Schutzreaktionen.

Selbstwert
Innere Sicherheit
Ein geschwächter Selbstwert zeigt sich häufig in Anpassung, innerem Zweifel oder dem Gefühl, nicht zu genügen. Dieses Thema begleitet viele Anliegen quer durch die therapeutische Arbeit und wird nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit Ihrer Lebenssituation bearbeitet.
Wenn Verstehen allein nicht mehr weiterhilft
Viele Menschen kommen in meine Praxis, weil sie immer wieder an denselben Punkten scheitern:
Trigger → Coping → Teufelskreis
Ein Auslöser → eine automatische Reaktion → und danach wieder dasselbe Gefühl von Ohnmacht.
Ein Trigger - etwa Kritik, Zurückweisung, Nähe oder Distanz - löst eine starke innere Reaktion aus. Darauf folgt eine automatische Copingstrategie: Rückzug, Angriff, Anpassung, Kontrolle, Rationalisieren oder Schweigen.
Kurzfristig hilft dieses Verhalten, inneren Druck zu reduzieren. Langfristig hält es jedoch den Teufelskreis aufrecht.
Wichtig zu verstehen ist: Dieser Ablauf ist kein bewusster Entscheidungsprozess.
Warum Einsicht allein nicht genügt
Viele meiner Klienten haben bereits viel verstanden:
- Sie kennen ihre Muster
- Sie wissen, woher diese stammen könnten
- Sie haben Gespräche geführt oder bereits Therapieerfahrung
Und dennoch reagieren sie in bestimmten Momenten immer wieder gleich.
Das liegt nicht an mangelnder Einsicht oder fehlendem Willen. Es liegt daran, dass diese Reaktionen nicht bewusst gesteuert werden.
Was frühe Erfahrungen damit zu tun haben
Frühe Beziehungserfahrungen - meist zu Mutter und Vater - prägen, wie sicher oder unsicher sich Nähe, Autonomie und emotionale Verbindung anfühlen.
Diese Erfahrungen werden nicht nur im Kopf gespeichert. Sie hinterlassen Spuren im Körper.
Der Körper lernt: Was ist gefährlich? Wann muss ich reagieren? Wie halte ich das aus?
Dieses Lernen geschieht lange bevor wir Worte dafür haben.
Das eigentliche Problem: Fight-or-Flight
Wenn der Körper in Alarm geht
In belastenden Momenten schaltet sich das innere Alarmsystem ein. Ein Teil des Gehirns - die sogenannte Amygdala - übernimmt dann die Führung. Sie ist dafür zuständig, Gefahr zu erkennen und blitzschnell zu reagieren.
Der Körper geht in Kampf, Flucht oder inneres Erstarren.
Gleichzeitig fährt der Teil des Gehirns herunter, mit dem wir ruhig nachdenken, abwägen und reflektieren können.
Dieser Zustand wird als Amygdala-Übernahme bezeichnet.
In diesem Moment:
- helfen keine guten Argumente
- erreichen Gespräche den Kern nicht
- lassen sich Reaktionen nicht willentlich steuern
Das ist der Grund, warum Gespräche oder gute Vorsätze in solchen Momenten oft nicht greifen.
Man weiß, dass das eigene Verhalten nicht hilfreich ist - aber man kann es nicht einfach stoppen
Warum Gespräche allein oft nicht ausreichen
Viele therapeutische Ansätze arbeiten vor allem über Sprache und Verstehen. Das kann hilfreich und unterstützend sein.
- Gesprächstherapie
- Paartherapie
- Kommunikationstrainings
- Konzepte wie positive Psychologie
Das kann wertvoll sein. Doch bei einem aktivierten Nervensystem stoßen diese Ansätze an ihre Grenzen.
Ein Körper im Alarmzustand lässt sich nicht logisch beruhigen.
Die Ursache unter dem Trigger: Kernwunden
Unter intensiven Reaktionen liegen häufig unverarbeitete Erfahrungen wie:
- emotionale Unsicherheit
- Nicht-gesehen- oder Nicht-geschützt-Sein
- Beschämung
- Verlust von Bindung oder Orientierung
Diese sogenannten Kernwunden sind häufig früh entstanden und wirken bis heute fort.
In aktuellen Situationen reagiert dann nicht der erwachsene Mensch - sondern ein früher geprägter innerer Anteil.
Der Paradigmenwechsel: Bottom-up statt Top-down
Top-down-Ansatz (klassische Ansätze im Coaching und Psychotherapie)
- Denken soll Fühlen verändern
- Einsicht soll Verhalten steuern
- Das Außen soll das Innere regulieren
Bottom-up-Ansatz - In meiner Arbeit setze ich deshalb bottom-up an. Das bedeutet: Wir beginnen nicht beim Denken, sondern beim Körper.
Der Fokus liegt darauf:
- das Nervensystem zu stabilisieren
- alte Alarmreaktionen schrittweise umzuschulen
- innere Sicherheit erfahrbar zu machen
Erst wenn der Körper sich sicherer fühlt, wird klares Denken wieder möglich.
Von innen nach außen statt umgekehrt
Viele Menschen hoffen, dass sich etwas im Außen ändern muss, damit es ihnen besser geht.
Meine Erfahrung ist: Wenn sich das innere Erleben verändert, verändert sich auch die Wahrnehmung der äußeren Situation.
Die Beziehung zu sich selbst prägt, wie Beziehungen im Außen erlebt werden.
Wie nachhaltige Veränderung möglich wird
Ein wirksamer Ansatz umfasst:
1. Körperliche Anbindung an die Kernwunden
Nicht nur darüber sprechen, sondern die Reaktionen im Körper wahrnehmen und regulieren.
2. Retraining des Fight-or-Flight-Systems
Das Nervensystem lernt, dass keine akute Gefahr besteht.
3. Reparenting innerer Anteile
Innere Sicherheit, Orientierung und Stabilität werden nachgereift.
4. Begleitete Arbeit mit Angstreaktionen
Angst darf auftreten – und sich schrittweise auflösen.
Zusammenfassung
Dieser Ansatz versteht sich als bewusste Ergänzung zu klassischen Verfahren.
Er verlagert den Fokus:
- von reiner Analyse
- hin zur Regulation des Nervensystems
- von äußeren Lösungen
- hin zu innerer Stabilität
Er richtet sich an Menschen, die viel verstanden haben, aber spüren, dass es tiefer ansetzen muss.
Wenn der Körper zur Ruhe kommt, folgt der Rest oft von selbst.
Alles in einem geschützten, professionellen Rahmen
Als Heilpraktiker für Psychotherapie arbeite ich auf Grundlage einer staatlich anerkannten Heilerlaubnis.
Meine Arbeit ist geprägt von Sorgfalt, Transparenz und Verantwortung.
Sie müssen sich nicht erklären. Und nichts leisten.
In meiner Praxis geht es nicht um schnelle Lösungen oder leere Versprechen. Es geht darum, dass Sie verstanden werden, dass Belastendes sich löst und echte Veränderung möglich wird. Hier finden Sie einen Ort, an dem Ihre Gedanken, Gefühle und Erfahrungen Raum haben - ohne Bewertung, ohne Druck.
Sie dürfen erwarten:
- eine ruhige, wertschätzende Atmosphäre in der Sie ankommen können
- einen klar strukturierten, individuell abgestimmten therapeutischen Prozess
- fachliche Kompetenz und langjährige Erfahrung die Sie sicher begleiten
- Zeit, echtes Zuhören und aufrichtiges Interesse an Ihrem Anliegen
- Hypnotherapie, die Ihre individuelle Situation respektiert und unterstützt
Viele Menschen berichten, dass sie hier zum ersten Mal wirklich ernst genommen werden – und genau dieses Gefühl kann der Anfang von echter Veränderung sein.
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