Psychosomatische Erkrankung


Psychosoamtische Erkrankung


Was ist Psychosomatik?

Psychosomatik ist ein medizinischer Fachbegriff. Er bezeichnet die Lehre von den psychisch verursachten körperlichen Krankheiten und Beschwerden.

Psychosomatik setzt sich aus den beiden Wörtern Psyche und Soma zusammen und bedeutet, dass es eine Wechselwirkung zwischen unserer Seele und unserem Körper gibt.

 

Oder wie es Christian Morgenstern einmal formulierte:


"Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare".

Seriöse Schätzungen gehen davon aus, dass ca. 40 % aller Patienten einer allgemeinmedizinischen Praxis ihren Arzt aufgrund von Erkrankungen aufsuchen, die direkt oder indirekt psychosomatisch bedingt sind.

 

Patienten mit psychosomatischen Erkrankungen wissen natürlich nicht, dass ihre Beschwerden nicht körperlicher Natur sind, laufen vergebens von Arzt zu Arzt "Doctor Hopping" ...aber keiner der Mediziner findet eine körperliche "somatische" Erklärung für die Symptomatik. Das ist furchtbar für die Betroffenen, die doch wissen, dass sie krank sind und nirgendwo Heilung finden.

Ein Wechselspiel zwischen Körper und Psyche.

Körperliche und seelische Leiden beeinflussen sich gegenseitig.

Psychosomatische Beschwerden erscheinen verschleiert. Mit Logik ist es kaum möglich, ihre Bedeutung zu entschlüsseln und ein Verständnis dafür zu gewinnen, was der Körper mitteilen möchte.

Wie entstehen psychosomatische Erkrankungen?

Die Psyche des Menschen, wirkt direkt auf unseren Hormonhaushalt, auf die Muskeln, die Organe, die Haut, die Gelenke, das Blut und die Knochen. Auf unsere Leistungsfähigkeit, unser befinden, auf unser gesamtes Immunsystem. Einfach auf alle körperlichen Systheme. Dabei hängt alles unmittelbar auch mit unseren bewussten und unbewussten Gedanken zusammen.

Viele Sprichworte spiegeln solche Zusammenhänge wider:

  • Das geht mir auf die Nerven
  • Etwas bereitet mir Kopfzerbrechen.
  • Etwas schlägt mir auf den Magen.
  • Sich etwas zu Herzen nehmen.
  • Man hat ein gebrochenes Herz.
  • Etwas geht uns an die Nieren.
  • Es verschlägt mir die Sprache.
  • Schwer ums Herz zu sein.
  • Etwas geht uns unter die Haut.
  • Etwas liegt wie ein Stein im Magen.
  • Ich hab Schmetterlinge im Bauch.
  • Man hat einen Kloß im Hals.

Es gibt eine Menge Symptome und Krankheiten die durch psychische Probleme ausgelöst werden. Eine große Ursache für psychosomatische Erkrankungen oder Störungen ist die Verdrängung von Problemen, Sorgen und schlimmen Ereignissen.

Diese oft unbewussten Verdrängungen führen dann zu köperlichen

Symptomen. Sie schlagen auf den Magen, die Haut, die Ohren, die Augen, die Muskel usw. Deshalb ist es wichtig, bei Problemen, nicht nur den Körper, sondern auch die Psyche zu betrachten.

 



Der Einfluss des Geistes auf den Körper ist eine Tatsache, und ich füge sogar hinzu, er ist unendlich viel größer,

als man gemeinhin annimmt. 

Émile Coué


Wie wirkt die Hypnose bei psychosomatischen Beschwerden?

Die Hypnosetherapie ist eine geeignete Methode, um psychosomatischen Beschwerden auf den Grund zu gehen und damit ein Mehr an Lebensqualität zu schaffen.


Dabei geht es nicht darum, Ihnen die Symptome in Hypnose auszureden oder etwas derartiges zu versuchen.
Vielmehr gilt es herauszufinden, welche geistigen bzw. emotionalen Faktoren die körperlichen Symptome begünstigen. Dann kann eine gezielte Hypnotherapie auch auf körperlicher Ebene hilfreich sein.

 

Mit Hilfe der Hypnotherapie kann zuerst eine Symptomlinderung ermöglicht werden, schon dadurch fühlen sich viele Menschen erleichtert. Danach wird den ursächlichen Auslösern der Beschwerden nach gegangen, ob möglicherweise eine unbewusste Botschaft in der Sympomatik liegt und was diese Botschaft mitteilen möchte.

Zu den häufigsten psychosomatischen Beschwerden gehören:

  • Kopfschmerz und Migräne
  • Rückenschmerzen / Verspannungen
  • Körperliche Auswirkungen von Stress und Burnout-Syndrom
  • Schlafstörungen
  • Verdauungsbeschwerden (z.B. Reizdarmsyndrom)
  • Asthma bronchiale
  • Hautkrankheiten (z.B. Neurodermitis)
  • Schwindel
  • Bluthochdruck
  • sowie alle Formen chronischer Schmerzen

Dies sind nur einige der möglichen psychosomatischer Beschwerden.

 

Fragen Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Beschwerden einen psychosomatischen Hintergrund haben könnten.



Noch ein wichtiger Hinweis:

 

Lassen Sie in jedem Fall körperliche Ursachen Ihrer Beschwerden durch eine medizinische Untersuchung ausschließen, bzw. behandeln.


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